HUNA - Was ist denn das?

ALOHA, HUNA & HAWAI'I

Das alte Wissen der Polynesischen Kultur und seine Renaissance

Macht der Gedanken


Vom richtigen Wünschen


Magisches für den Schulalltag


Weiber werden weise
von der Kunst, selbstbewußt und lustvoll in die Jahre zu kommen

   
 

MAGISCHES FÜR DEN SCHULALLTAG

Theoretisches für Erwachsene

Psychologen sind sich darüber einig, daß das magische Denken für Kinder ganz ursprünglich und natürlich sei. Damit meinen sie, Kinder leben in ihrer eigenen Vorstellungswelt und kreieren darin viele Dinge, Situationen und Rollen, die solange „real“ sind, solange es keine anderen Vorstellungen oder Vereinbarungen gibt. Erwachsenen nennen diesen Umgang mit der ganz persönlichen Wirklichkeit „Spielen“.

Der Fehlschluß, den viele „große Leute“ aus dieser Annahme ziehen, besteht darin, diese spezielle Fähigkeit der Kinder für ausschließlich diesen vorbehalten und daher für nicht besonders ernstzunehmend zu halten. Schließlich hören die lieben Kleinen im Laufe des Heranwachsens damit auf, aus leeren Kannen „eingebildeten“ Kakao auszuschenken und in dunklen Zimmerecken wilde Tiere zu vermuten. Sie lernen, „richtig“ zu funktionieren, eignen sich die Informationen an, die in ihrem Umfeld für wichtig gehalten werden, und übernehmen die Haltung, die dem logisch-analytischen Verständnis eine weitaus größere Zuverlässigkeit zubilligt als der intuitiven Wahrnehmung. Kurzum, sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit die Erwartung der Gesellschaft erfüllen, in der sie leben, und deren Werte und Weltsicht zu ihren eigenen machen.

Wenn Kinder Glück in Form aufgeschlossener Eltern und Lehrer haben, wird ihnen weiterhin ein gewisses Feld für ihre bisher so abenteuerliche und vielfältige Wahrnehmung bereit gestellt, nämlich die Kunst. Dann dürfen sie sich in Bilder hineinträumen, Musik „farbig“ hören oder kühne Fantasy-Geschichten schreiben. Trotzdem bleibt aber kein Zweifel daran, daß die wirklich wichtigen Dinge in der Schule, nämlich die, die über Erfolg oder Mißerfolg entscheiden, Mathematik, Fremdsprachen und Deutsch heißen. Und daß es in diesen Fächern ganz bestimmte Normen zu erfüllen gilt, daß es ganz eindeutig definierte Grenzen zwischen „richtig“ und falsch“ gibt. Phantasie und Mitgefühl, Selbstbewußtsein und Spiritualität, Verbundenheit mit anderen Wesen, ja sogar das ganz alltägliche soziale Verhalten, sofern es nicht allzu unangepaßt ist, spielen keine Rolle in der Schule. Und oft sogar nicht einmal in der Familie.

In der Klasse meines Sohnes war ein Mädchen, das Tag und Nacht gelernt hat und natürlich Klassenbeste war. Noch als 15-jährige hat sie auf jede Note, die kein Einser war, mit einem Weinkrampf reagiert. Daneben gab es in ihrem Leben buchstäblich nichts, keine Parties, keine erste Liebe, keine Lust an körperlicher Bewegung im Sport oder beim Tanzen, nichts „Unvernünftiges“. Ein einsames, leistungsorientiertes Wesen in meiner Wahrnehmung, aber für die meisten anderen Eltern ein Vorbild für ihre manchmal renitenten, pubertierenden Kinder, die so vieles mehr interessiert hat als die nächste Schularbeit. Was hätten sie nur dafür gegeben, wenn ihre Sprößlinge auch so pflegeleicht gewesen wären!

Was hat nun das alles mit Magie zu tun? Sehr viel, wenn man diesen Begriff frei von all den Mißverständnissen und Verteufelungen der letzten Jahrhunderte betrachtet. Magie war einmal so etwas wie Wissenschaft, allerdings eine, die sich vordringlich mit den nicht sicht- und meßbaren Bereichen der Welt beschäftigt. Magier waren Naturforscher, die aus ihren Beobachtungen Gesetzmäßigkeiten ableiteten, die empirisch erfaßten, was in der Welt wirksam ist. Sie wußten, daß es mehr gibt, als wir mit unseren äußeren Sinnen und mit Meßgeräten feststellen und untersuchen können.

Im Zeitalter der Aufklärung wurde dann alles in einen Topf geworfen, was sich nicht quantifizieren ließ. Da gingen Wissenschaftler dazu über, vieles, was sich nicht materiell definieren ließ und für dessen Wirkungsweise es keine - in ihren Augen - plausible Erklärung gab, für Aberglauben, aber zumindest für dubios und unwissenschaftlich zu halten. Tatsache ist aber auch, daß es bis zum heutigen Tage Inhalt von Forschung ist, Zusammenhänge dort herauszufinden, wo sie bisher noch nicht klar waren, daß ihre Ergebnisse oft etwas logisch erklären, was bisher vielleicht aufgrund zu plumper Untersuchungsmethoden nicht nachweisbar war. Daß allein in unserer Lebensspanne eine Unzahl von Erklärungsmodellen und Experimenten bisher Unwissenschaftliches durchschaubar und damit anerkannt gemacht hat. Und das geht immer so weiter. Schließlich gibt es keinen einzigen, beliebig kleinen Teilbereich der Wissenschaften, zu dem bisher die letztgültige Erkenntnis, die eine und unanfechtbare „Wahrheit“ gefunden worden wäre. Ganz im Gegenteil, die Halbwertszeit wissenschaftlicher Erkenntnisse liegt heute bei 2-3 Jahren!!! Und fast alle Leistungen, für die heute in den naturwissenschaftlichen Fächern Nobelpreise verliehen werden, sind in 5 Jahren bereits überholt und obsolet!!!

Das Bemerkenswerte in unserer Zeit ist, daß sich die Naturwissenschaften, allen voran die Physik, zunehmend auf das einlassen, was sich sogar den diffizilsten Meßmethoden entzieht, daß sie das Numinose, die Welt der Gedanken und Vorstellungen als wirksam akzeptieren. Professor Anton Zeilinger, der Wiener Experimentalphysiker, meint genau das, wenn er sagt, seine Versuche führten zu der Schlußfolgerung, daß es so etwas wie eindeutig definierte materielle Teilchen gar nicht gäbe, solange sie nicht beobachtet würden, solange also kein Bewußtsein mit ihnen interagiere. Das heißt im Klartext, es gibt so etwas wie objektive Wirklichkeit gar nicht. Jedenfalls nicht aus der Sicht der Quantenmechanik. Der Beobachter ist Teil des Experiments und beeinflußt das Ergebnis.

Mehr und mehr Wissenschaftler beschäftigen sich bereits mit den Auswirkungen der Gedanken und Vorstellungen auf die materielle Welt, zum Beispiel Ulrich Warnke, ein Biophysiker an der Universität Saarbrücken, oder Masaru Emoto mit seinen Untersuchungen an Wasserkristallen, die im übrigen inzwischen von Prof. Bernd Kröplin, dem Ordinarius für Statik und Dynamik der Raumfahrtkonstruktion an der TU Stuttgart bestätigt worden sind. Letztere haben nachgewiesen, daß Wasser ein Informationsträger ist und seine Molekularstruktur sich wandelt, je nachdem welcher Information (geschriebene und gesprochene Worte, Gedanken, Musik) es ausgesetzt worden ist.

Und auch das hat mit meinem Thema zu tun, schließlich besteht der erwachsene Mensch zu 70% aus Wasser und Neugeborene sogar zu 97%. Schulkinder bewegen sich irgendwo dazwischen, sie sind auf jeden Fall in hohem Maß durch die ihnen übermittelte Information, die Denkmuster ihrer Bezugspersonen auch materiell determiniert. Könnten wir da nicht schon behaupten, daß die Magie, also der bewußte Umgang mit dem Immateriellen, mit Gedanken, Gefühlen und Vorstellungen, inzwischen bereits wieder zur Wissenschaft geworden ist?

Was mir an dieser Entwicklung besonders behagt, ist, daß sich die Kluft zwischen Wissen und Weisheit, zwischen den Lehren der alten Magier und Schamanen und der modernen Wissenschaft mehr und mehr schließt. Daß dadurch auch der Respekt gegenüber dem Alten Wissen, wie es in Stammeskulturen tradiert wurde und wird, zu- und die Angst vor dem Geheimnisvollen abnimmt. Wir können also vorgehen, wie es uns sowohl Schamanen als auch empirische Forscher empfehlen: Wenn wir die Offenheit aufbringen, uns auf etwas Unbekanntes, das uns vernünftig und brauchbar vorkommt und das uns jemand vermittelt, den wir für vertrauenswürdig halten, einzulassen, machen wir möglicherweise Erfahrungen, die uns auch weiterhin nützen können. Im Kleinen wie im Großen. Im Alltäglichen wie im Besonderen.

Genau so empfiehlt es sich auch, die folgenden Vorschläge praktisch umzusetzen. Es geht allerdings nicht darum, daß bestimmte Gegenstände oder eine bestimmte Vorgangsweise etwas zu „beweisen“ hat. Dinge und Prozeduren sind an sich neutral, sie sind das, was wir aus ihnen machen. Sie haben genau so viel Kraft, wie wir ihnen zuschreiben, sind Element unserer persönlichen Wirklichkeit. Natürlich bieten uns Mutter Erde oder Vater Kosmos bestimmte Energieformen an, selbstverständlich können uns bestimmte Plätze, bestimmte Steine und Pflanzen und bestimmte Zeitqualitäten (Vollmondnacht, Sonnenwende) unterstützen. Aber der entscheidende Faktor existiert in uns selbst, in unserem Bewußtsein. Konstruktive Vorstellungen, Vertrauen und Zuversicht stärken uns in unseren Unternehmungen, Zweifel und Mißtrauen schwächen uns. Wir können niemals ein Ziel, Erfolg oder gute Noten erreichen, wenn wir uns das nicht vorstellen können.

Wobei uns die Vorstellungen unserer Mitmenschen nicht ganz kalt lassen, vor allem, wenn uns die betreffenden Personen wichtig sind, entweder weil wir sie lieb haben oder weil sie für uns Autoritäten sind. Wenn also Eltern oder Lehrer Kindern helfen wollen, müssen sie ihnen zutrauen, das erforderliche Pensum gut bewältigen, eine verpatzte Schularbeit ausbügeln, die Wissenslücken in den jeweiligen Fächern schließen zu können. Und sie sind auch genau die Richtigen, um mentales Werkzeug zu übermitteln. Schüler müssen die Gewißheit haben, daß die „Großen“ ihnen wichtiges und wertvolles Wissen weitergeben, sonst kommen sie - bildlich ausgedrückt - zwischen die Räder. Auch wenn die Methoden im Folgenden fürs erste eher spielerisch als bierernst wirken, sie funktionieren. Das haben mir schon viele Schüler und Studenten bestätigt.

Praktisches für Schüler

Prüfungsangst, Blackout bei der Schularbeit (obwohl du gelernt hast)

Normalerweise frage ich Schüler zuerst, was sie den tun werden, wenn sie gut durchgekommen sind, und ernte immer wieder den gleichen verständnislosen Blick. Sie alle haben bereits Stunden damit verbracht, sich auszumalen, was alles schief gehen kann, aber noch keine fünf Minuten damit verbracht, sich den erwünschten, erfreulichen Ausgang vorzustellen. Also ist das der erste Schritt: Stell dir vor, du bekommst die Schularbeit mit einer positiven Note zurück, sagen wir, mit einem Dreier. Was tust du, wen rufst du an, wer freut sich mit dir, was gönnst du dir zur Belohnung? Sinnlich, detailreich, konkret. Dein Unbewußtes muß gute Gründe, eine starke Motivation haben, die Angst loszulassen und sich mit aller Kraft auf den Erfolg einzustellen.

Vor der Prüfung

Die alte Methode mit dem Buch unter dem Kopfkissen bewährt sich durchaus. Stell dir dabei vor, daß sich alle benötigten Informationen in deinen mentalen Speicher bewegen. Via Datentransfer oder wie auch immer. Ich habe einmal miterlebt, daß ein peruanischer Schamane von einem amerikanischen Ethnologen dessen neuestes Buch überreicht bekommen hat. Der Schamane sprach nur Spanisch und Quechua, das Buch war aber in Englisch verfaßt. Nach einer Nacht mit dem Buch unter dem Kissen konnte der Schamane über den Inhalt des Buches diskutieren. Beeindruckend!

Während oder unmittelbar vor der Prüfung stell dir jemanden vor, der das fragliche Fach meisterlich beherrscht. Jemanden, der sich wirklich gut auskennt. Das kann auch Jane Rowling, die Autorin der Harry Potter-Bücher, oder Albert Einstein sein. Oder Onkel Hans oder die große Schwester. Und den oder die setzt du jetzt neben oder hinter dich (Volksschülern empfehle ich oft, sich der betreffenden Person auf den Schoß zu setzen) und verbindest dich mit ihm oder ihr. Soll heißen, du stellst klar, daß du alle Informationen bekommst und auf eventuelle Fehler hingewiesen wirst. Wie das vonstatten gehen soll, bleibt dir überlassen. Entweder zupft dich jemand am T-Shirt oder sagt dir etwas ins Ohr oder oder oder...

Alle Glückssteine und Talismane, alle Plüschtiere oder Plastikschweinchen sind nützlich. Nimm den entsprechenden Gegenstand zwischen die Hände und sag ihm wie einem freundlichen „Mitarbeiter“ was er für dich tun soll.

Konflikte und andere heikle Situationen

Angenommen, du hast mit deiner Freundin Streit gehabt und nun kann sich keine von euch entschließen, den ersten Schritt zur Versöhnung zu tun. Dann sag deinem Unbewußten, es solle dich zum richtigen Zeitpunkt wecken, dann nämlich, wenn deine Freundin bereit ist, dir „zuzuhören“. Und wenn du dann plötzlich mitten in der Nacht aufwachst, sprichst du sie an und erklärst ihr, wie leid dir die ganze Geschichte tut, wie wichtig sie dir ist und wie froh du über eure Freundschaft bist. Am nächsten Tag wird sie dir freundlich begegnen, ihr werdet euch wieder gut verstehen. Wohlgemerkt, das funktioniert nur mit erfreulichen Botschaften, unerwünschte kommen nicht durch. Jeder Mensch hat ein natürliches Filtersystem in seinem Unbewußten, das ihn vor unguten Mitteilungen und Absichten schützt.

Oder du visualisierst deine Freundin im Abstand von 2 Metern vor dir stehend. Dann stell dir vor, vom Nabel deiner Freundin gebe es eine Verbindung zu deinem eigenen. Wie sieht diese Verbindung aus? Egal, was für Bild in deinem Kopf erscheint, mach etwas daraus, was dir gut gefällt: eine Brücke, einen Regenbogen, eine hübsche Kette oder Kordel...

Wenn du in einer Klasse neu bist, aber gerne Kontakt zu Mitschülern hättest, stell dir vor, heute ist der Tag X und du bist längst gut integriert. Was sagst du zu deinen Kollegen, und was sagen sie zu dir? Zeig ihnen, daß du froh bist, in dieser Klassengemeinschaft zu sein.

Wenn du dich von einem Lehrer ungerecht behandelt fühlst, hör auf, dich über ihn aufzuregen und zu beschweren. Deine beleidigten Äußerungen und zornigen Gedanken sind nur Energie in die falsche Richtung, sie verschärfen den Konflikt und verbessern deine Situation keineswegs. Sie tragen nur dazu bei, daß du dich wirklich beschissen fühlst und daß du dich selber schwächst. Stell Dir lieber vor, der Lehrer kommt am nächsten Tag zu dir und will mit dir reden. Er sagt, er habe nochmals nachgedacht und werde das Gefühl nicht los, daß es ein Mißverständnis gegeben habe. Vielleicht entschuldigt er sich sogar. (Das soll es geben! Lehrer sind Menschen mit Stärken und Schwächen, wie alle anderen auch.) Was für Lehrer gilt, gilt auch für Schüler: Sooft wir uns vorstellen, daß der andere etwas gut macht, unterstützen wir die Entwicklung zum Positiven. In uns selbst und in den anderen.

Oder du wendest eine der oben erwähnten Methoden an. Eine weitere Variante besteht darin, sich die andere Person wieder in einem gewissen Abstand vorzustellen und nun Achterschleifen aus farbigem Licht (Lieblingsfarbe!) zu ziehen, sodaß du selbst eine Schleife für dich und der Andere eine eigene für sich hat. So hat jeder seinen Raum, beide sind aber in einer harmonischen Vorstellung miteinander verbunden.

Unwohlbefinden, welcher Art auch immer

Besorge dir eine Reihe verschiedenfarbiger Stoffe in klaren Farben: rot, orange, gelb, grün, blau, violett. Eventuell Bastelfilz etwa in A4-Format. Und nun experimentiere damit. Setz dich auf das Stoffstück, das dich momentan angezogen hat. Überprüfe, ob du dich auf verschiedenen Farben unterschiedlich fühlst.

Zigeuner hatten früher in ihren Wägen eine Ecke violett ausgemalt. Wann auch immer sich jemand unruhig oder „unrund“ gefühlt hat, hat er sich für einige Zeit in diese Ecke zurückgezogen.

Mach aus alltäglichen Vorgängen magische Handlungen. Stell Dir beim Händewaschen oder unter der Dusche vor, daß das Wasser nun alles wegspült, was dich bisher belastet und gestört hat. (Geht auch am Klo!)

Nimm dir ein Glas Wasser und stelle es auf die linke Handfläche. Die rechte Hand lege darüber. Und nun stell dir vor, daß aus deiner rechten Hand genau die Kraft ins Wasser hineinfließt, die du dir wünschst: Ruhe, Selbstsicherheit, Leichtigkeit, Ausdauer.... Dann trink das Wasser. (Das kann man auch für jemanden anderen machen, Mütter für Kinder, Lehrer für Kollegen etc...)

Leg beide Hände auf deinen Unterbauch und stell dir vor, darin befinde sich eine wunderbar leuchtende Sonne. Spür ihre Wärme und Kraft, spür, wie ihre Strahlen dein ganzes Inneres ausfüllen und kräftigen.

Wenn du aufgeregt bist, egal ob vor einer Schularbeit oder vor einem Rendezvous, kannst du dich mit PIKO-PIKO ganz leicht wieder beruhigen. Dabei handelt es sich um eine Atemtechnik der hawaiianischen Schamanen, die so funktioniert: Atme ein und fühl gleichzeitig in den obersten Punkt deines Kopfes hinein, dann atme aus und wandere dabei mit deiner Aufmerksamkeit in den Nabel. Beliebig oft wiederholen, wirkt sofort!

Vermeide grundsätzlich alle unfreundlichen Gedanken und Äußerungen, dich selbst betreffend. Sag nie, daß du blöd, unfähig oder häßlich bist, daß du irgendetwas sicher nicht schaffen wirst, daß sich etwas nicht ausgehen oder nicht gelingen wird!!! Hörst du, niiiieeeemals!!! Das ist nämlich die schlimmste und wirksamste Schwarze Magie überhaupt, mit der man sich selbst mehr schädigt, als das irgendjemand anderer könnte! Wann auch immer du dich in Zukunft dabei ertappst, wann auch immer dir auffällt, daß du gerade etwas formuliert hast, was du eigentlich wirklich nicht willst, korrigiere sofort! Denk an etwas, was dir an dir selbst gefällt, an etwas, was dir bisher gut gelungen ist und an all das, was sich für dich wirklich angenehm anfühlt. Ein halbwegs gutes Zeugnis erleichtert immerhin den Schulalltag und entspannt auch die restlichen Familienmitglieder. Kürzlich habe ich eine neue Untersuchung darüber gelesen, daß gute Leistungen heutzutage durchaus als cool gelten.

Aber es gilt in jedem Fall: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ (Erich Kästner)

In diesem Sinn - keep cool!