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MAGISCHES
FÜR DEN SCHULALLTAG
Theoretisches für Erwachsene
Psychologen sind sich darüber einig, daß das magische
Denken für Kinder ganz ursprünglich und natürlich
sei. Damit meinen sie, Kinder leben in ihrer eigenen Vorstellungswelt
und kreieren darin viele Dinge, Situationen und Rollen, die solange
„real“ sind, solange es keine anderen Vorstellungen
oder Vereinbarungen gibt. Erwachsenen nennen diesen Umgang mit
der ganz persönlichen Wirklichkeit „Spielen“.
Der Fehlschluß, den viele „große
Leute“ aus dieser Annahme ziehen, besteht darin, diese spezielle
Fähigkeit der Kinder für ausschließlich diesen
vorbehalten und daher für nicht besonders ernstzunehmend
zu halten. Schließlich hören die lieben Kleinen im
Laufe des Heranwachsens damit auf, aus leeren Kannen „eingebildeten“
Kakao auszuschenken und in dunklen Zimmerecken wilde Tiere zu
vermuten. Sie lernen, „richtig“ zu funktionieren,
eignen sich die Informationen an, die in ihrem Umfeld für
wichtig gehalten werden, und übernehmen die Haltung, die
dem logisch-analytischen Verständnis eine weitaus größere
Zuverlässigkeit zubilligt als der intuitiven Wahrnehmung.
Kurzum, sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit die Erwartung
der Gesellschaft erfüllen, in der sie leben, und deren Werte
und Weltsicht zu ihren eigenen machen.
Wenn Kinder Glück in Form aufgeschlossener
Eltern und Lehrer haben, wird ihnen weiterhin ein gewisses Feld
für ihre bisher so abenteuerliche und vielfältige Wahrnehmung
bereit gestellt, nämlich die Kunst. Dann dürfen sie
sich in Bilder hineinträumen, Musik „farbig“
hören oder kühne Fantasy-Geschichten schreiben. Trotzdem
bleibt aber kein Zweifel daran, daß die wirklich wichtigen
Dinge in der Schule, nämlich die, die über Erfolg oder
Mißerfolg entscheiden, Mathematik, Fremdsprachen und Deutsch
heißen. Und daß es in diesen Fächern ganz bestimmte
Normen zu erfüllen gilt, daß es ganz eindeutig definierte
Grenzen zwischen „richtig“ und falsch“ gibt.
Phantasie und Mitgefühl, Selbstbewußtsein und Spiritualität,
Verbundenheit mit anderen Wesen, ja sogar das ganz alltägliche
soziale Verhalten, sofern es nicht allzu unangepaßt ist,
spielen keine Rolle in der Schule. Und oft sogar nicht einmal
in der Familie.
In der Klasse meines Sohnes war ein Mädchen,
das Tag und Nacht gelernt hat und natürlich Klassenbeste
war. Noch als 15-jährige hat sie auf jede Note, die kein
Einser war, mit einem Weinkrampf reagiert. Daneben gab es in ihrem
Leben buchstäblich nichts, keine Parties, keine erste Liebe,
keine Lust an körperlicher Bewegung im Sport oder beim Tanzen,
nichts „Unvernünftiges“. Ein einsames, leistungsorientiertes
Wesen in meiner Wahrnehmung, aber für die meisten anderen
Eltern ein Vorbild für ihre manchmal renitenten, pubertierenden
Kinder, die so vieles mehr interessiert hat als die nächste
Schularbeit. Was hätten sie nur dafür gegeben, wenn
ihre Sprößlinge auch so pflegeleicht gewesen wären!
Was hat nun das alles mit Magie zu tun? Sehr
viel, wenn man diesen Begriff frei von all den Mißverständnissen
und Verteufelungen der letzten Jahrhunderte betrachtet. Magie
war einmal so etwas wie Wissenschaft, allerdings eine, die sich
vordringlich mit den nicht sicht- und meßbaren Bereichen
der Welt beschäftigt. Magier waren Naturforscher, die aus
ihren Beobachtungen Gesetzmäßigkeiten ableiteten, die
empirisch erfaßten, was in der Welt wirksam ist. Sie wußten,
daß es mehr gibt, als wir mit unseren äußeren
Sinnen und mit Meßgeräten feststellen und untersuchen
können.
Im Zeitalter der Aufklärung wurde dann alles
in einen Topf geworfen, was sich nicht quantifizieren ließ.
Da gingen Wissenschaftler dazu über, vieles, was sich nicht
materiell definieren ließ und für dessen Wirkungsweise
es keine - in ihren Augen - plausible Erklärung gab, für
Aberglauben, aber zumindest für dubios und unwissenschaftlich
zu halten. Tatsache ist aber auch, daß es bis zum heutigen
Tage Inhalt von Forschung ist, Zusammenhänge dort herauszufinden,
wo sie bisher noch nicht klar waren, daß ihre Ergebnisse
oft etwas logisch erklären, was bisher vielleicht aufgrund
zu plumper Untersuchungsmethoden nicht nachweisbar war. Daß
allein in unserer Lebensspanne eine Unzahl von Erklärungsmodellen
und Experimenten bisher Unwissenschaftliches durchschaubar und
damit anerkannt gemacht hat. Und das geht immer so weiter. Schließlich
gibt es keinen einzigen, beliebig kleinen Teilbereich der Wissenschaften,
zu dem bisher die letztgültige Erkenntnis, die eine und unanfechtbare
„Wahrheit“ gefunden worden wäre. Ganz im Gegenteil,
die Halbwertszeit wissenschaftlicher Erkenntnisse liegt heute
bei 2-3 Jahren!!! Und fast alle Leistungen, für die heute
in den naturwissenschaftlichen Fächern Nobelpreise verliehen
werden, sind in 5 Jahren bereits überholt und obsolet!!!
Das Bemerkenswerte in unserer Zeit ist, daß
sich die Naturwissenschaften, allen voran die Physik, zunehmend
auf das einlassen, was sich sogar den diffizilsten Meßmethoden
entzieht, daß sie das Numinose, die Welt der Gedanken und
Vorstellungen als wirksam akzeptieren. Professor Anton Zeilinger,
der Wiener Experimentalphysiker, meint genau das, wenn er sagt,
seine Versuche führten zu der Schlußfolgerung, daß
es so etwas wie eindeutig definierte materielle Teilchen gar nicht
gäbe, solange sie nicht beobachtet würden, solange also
kein Bewußtsein mit ihnen interagiere. Das heißt im
Klartext, es gibt so etwas wie objektive Wirklichkeit gar nicht.
Jedenfalls nicht aus der Sicht der Quantenmechanik. Der Beobachter
ist Teil des Experiments und beeinflußt das Ergebnis.
Mehr und mehr Wissenschaftler beschäftigen
sich bereits mit den Auswirkungen der Gedanken und Vorstellungen
auf die materielle Welt, zum Beispiel Ulrich Warnke, ein Biophysiker
an der Universität Saarbrücken, oder Masaru Emoto mit
seinen Untersuchungen an Wasserkristallen, die im übrigen
inzwischen von Prof. Bernd Kröplin, dem Ordinarius für
Statik und Dynamik der Raumfahrtkonstruktion an der TU Stuttgart
bestätigt worden sind. Letztere haben nachgewiesen, daß
Wasser ein Informationsträger ist und seine Molekularstruktur
sich wandelt, je nachdem welcher Information (geschriebene und
gesprochene Worte, Gedanken, Musik) es ausgesetzt worden ist.
Und auch das hat mit meinem Thema zu tun, schließlich
besteht der erwachsene Mensch zu 70% aus Wasser und Neugeborene
sogar zu 97%. Schulkinder bewegen sich irgendwo dazwischen, sie
sind auf jeden Fall in hohem Maß durch die ihnen übermittelte
Information, die Denkmuster ihrer Bezugspersonen auch materiell
determiniert. Könnten wir da nicht schon behaupten, daß
die Magie, also der bewußte Umgang mit dem Immateriellen,
mit Gedanken, Gefühlen und Vorstellungen, inzwischen bereits
wieder zur Wissenschaft geworden ist?
Was mir an dieser Entwicklung besonders behagt,
ist, daß sich die Kluft zwischen Wissen und Weisheit, zwischen
den Lehren der alten Magier und Schamanen und der modernen Wissenschaft
mehr und mehr schließt. Daß dadurch auch der Respekt
gegenüber dem Alten Wissen, wie es in Stammeskulturen tradiert
wurde und wird, zu- und die Angst vor dem Geheimnisvollen abnimmt.
Wir können also vorgehen, wie es uns sowohl Schamanen als
auch empirische Forscher empfehlen: Wenn wir die Offenheit aufbringen,
uns auf etwas Unbekanntes, das uns vernünftig und brauchbar
vorkommt und das uns jemand vermittelt, den wir für vertrauenswürdig
halten, einzulassen, machen wir möglicherweise Erfahrungen,
die uns auch weiterhin nützen können. Im Kleinen wie
im Großen. Im Alltäglichen wie im Besonderen.
Genau so empfiehlt es sich auch, die folgenden
Vorschläge praktisch umzusetzen. Es geht allerdings nicht
darum, daß bestimmte Gegenstände oder eine bestimmte
Vorgangsweise etwas zu „beweisen“ hat. Dinge und Prozeduren
sind an sich neutral, sie sind das, was wir aus ihnen machen.
Sie haben genau so viel Kraft, wie wir ihnen zuschreiben, sind
Element unserer persönlichen Wirklichkeit. Natürlich
bieten uns Mutter Erde oder Vater Kosmos bestimmte Energieformen
an, selbstverständlich können uns bestimmte Plätze,
bestimmte Steine und Pflanzen und bestimmte Zeitqualitäten
(Vollmondnacht, Sonnenwende) unterstützen. Aber der entscheidende
Faktor existiert in uns selbst, in unserem Bewußtsein. Konstruktive
Vorstellungen, Vertrauen und Zuversicht stärken uns in unseren
Unternehmungen, Zweifel und Mißtrauen schwächen uns.
Wir können niemals ein Ziel, Erfolg oder gute Noten erreichen,
wenn wir uns das nicht vorstellen können.
Wobei uns die Vorstellungen unserer Mitmenschen
nicht ganz kalt lassen, vor allem, wenn uns die betreffenden Personen
wichtig sind, entweder weil wir sie lieb haben oder weil sie für
uns Autoritäten sind. Wenn also Eltern oder Lehrer Kindern
helfen wollen, müssen sie ihnen zutrauen, das erforderliche
Pensum gut bewältigen, eine verpatzte Schularbeit ausbügeln,
die Wissenslücken in den jeweiligen Fächern schließen
zu können. Und sie sind auch genau die Richtigen, um mentales
Werkzeug zu übermitteln. Schüler müssen die Gewißheit
haben, daß die „Großen“ ihnen wichtiges
und wertvolles Wissen weitergeben, sonst kommen sie - bildlich
ausgedrückt - zwischen die Räder. Auch wenn die Methoden
im Folgenden fürs erste eher spielerisch als bierernst wirken,
sie funktionieren. Das haben mir schon viele Schüler und
Studenten bestätigt.
Praktisches für Schüler
Prüfungsangst, Blackout bei der Schularbeit (obwohl du
gelernt hast)
Normalerweise frage ich Schüler zuerst,
was sie den tun werden, wenn sie gut durchgekommen sind, und ernte
immer wieder den gleichen verständnislosen Blick. Sie alle
haben bereits Stunden damit verbracht, sich auszumalen, was alles
schief gehen kann, aber noch keine fünf Minuten damit verbracht,
sich den erwünschten, erfreulichen Ausgang vorzustellen.
Also ist das der erste Schritt: Stell dir vor, du bekommst die
Schularbeit mit einer positiven Note zurück, sagen wir, mit
einem Dreier. Was tust du, wen rufst du an, wer freut sich mit
dir, was gönnst du dir zur Belohnung? Sinnlich, detailreich,
konkret. Dein Unbewußtes muß gute Gründe, eine
starke Motivation haben, die Angst loszulassen und sich mit aller
Kraft auf den Erfolg einzustellen.
Vor der Prüfung
Die alte Methode mit dem Buch unter dem Kopfkissen bewährt
sich durchaus. Stell dir dabei vor, daß sich alle benötigten
Informationen in deinen mentalen Speicher bewegen. Via Datentransfer
oder wie auch immer. Ich habe einmal miterlebt, daß ein
peruanischer Schamane von einem amerikanischen Ethnologen dessen
neuestes Buch überreicht bekommen hat. Der Schamane sprach
nur Spanisch und Quechua, das Buch war aber in Englisch verfaßt.
Nach einer Nacht mit dem Buch unter dem Kissen konnte der Schamane
über den Inhalt des Buches diskutieren. Beeindruckend!
Während oder unmittelbar vor der Prüfung
stell dir jemanden vor, der das fragliche Fach meisterlich beherrscht.
Jemanden, der sich wirklich gut auskennt. Das kann auch Jane Rowling,
die Autorin der Harry Potter-Bücher, oder Albert Einstein
sein. Oder Onkel Hans oder die große Schwester. Und den
oder die setzt du jetzt neben oder hinter dich (Volksschülern
empfehle ich oft, sich der betreffenden Person auf den Schoß
zu setzen) und verbindest dich mit ihm oder ihr. Soll heißen,
du stellst klar, daß du alle Informationen bekommst und
auf eventuelle Fehler hingewiesen wirst. Wie das vonstatten gehen
soll, bleibt dir überlassen. Entweder zupft dich jemand am
T-Shirt oder sagt dir etwas ins Ohr oder oder oder...
Alle Glückssteine und Talismane, alle Plüschtiere
oder Plastikschweinchen sind nützlich. Nimm den entsprechenden
Gegenstand zwischen die Hände und sag ihm wie einem freundlichen
„Mitarbeiter“ was er für dich tun soll.
Konflikte und andere heikle Situationen
Angenommen, du hast mit deiner Freundin Streit
gehabt und nun kann sich keine von euch entschließen, den
ersten Schritt zur Versöhnung zu tun. Dann sag deinem Unbewußten,
es solle dich zum richtigen Zeitpunkt wecken, dann nämlich,
wenn deine Freundin bereit ist, dir „zuzuhören“.
Und wenn du dann plötzlich mitten in der Nacht aufwachst,
sprichst du sie an und erklärst ihr, wie leid dir die ganze
Geschichte tut, wie wichtig sie dir ist und wie froh du über
eure Freundschaft bist. Am nächsten Tag wird sie dir freundlich
begegnen, ihr werdet euch wieder gut verstehen. Wohlgemerkt, das
funktioniert nur mit erfreulichen Botschaften, unerwünschte
kommen nicht durch. Jeder Mensch hat ein natürliches Filtersystem
in seinem Unbewußten, das ihn vor unguten Mitteilungen und
Absichten schützt.
Oder du visualisierst deine Freundin im Abstand
von 2 Metern vor dir stehend. Dann stell dir vor, vom Nabel deiner
Freundin gebe es eine Verbindung zu deinem eigenen. Wie sieht
diese Verbindung aus? Egal, was für Bild in deinem Kopf erscheint,
mach etwas daraus, was dir gut gefällt: eine Brücke,
einen Regenbogen, eine hübsche Kette oder Kordel...
Wenn du in einer Klasse neu bist, aber gerne
Kontakt zu Mitschülern hättest, stell dir vor, heute
ist der Tag X und du bist längst gut integriert. Was sagst
du zu deinen Kollegen, und was sagen sie zu dir? Zeig ihnen, daß
du froh bist, in dieser Klassengemeinschaft zu sein.
Wenn du dich von einem Lehrer ungerecht behandelt
fühlst, hör auf, dich über ihn aufzuregen und zu
beschweren. Deine beleidigten Äußerungen und zornigen
Gedanken sind nur Energie in die falsche Richtung, sie verschärfen
den Konflikt und verbessern deine Situation keineswegs. Sie tragen
nur dazu bei, daß du dich wirklich beschissen fühlst
und daß du dich selber schwächst. Stell Dir lieber
vor, der Lehrer kommt am nächsten Tag zu dir und will mit
dir reden. Er sagt, er habe nochmals nachgedacht und werde das
Gefühl nicht los, daß es ein Mißverständnis
gegeben habe. Vielleicht entschuldigt er sich sogar. (Das soll
es geben! Lehrer sind Menschen mit Stärken und Schwächen,
wie alle anderen auch.) Was für Lehrer gilt, gilt auch für
Schüler: Sooft wir uns vorstellen, daß der andere etwas
gut macht, unterstützen wir die Entwicklung zum Positiven.
In uns selbst und in den anderen.
Oder du wendest eine der oben erwähnten
Methoden an. Eine weitere Variante besteht darin, sich die andere
Person wieder in einem gewissen Abstand vorzustellen und nun Achterschleifen
aus farbigem Licht (Lieblingsfarbe!) zu ziehen, sodaß du
selbst eine Schleife für dich und der Andere eine eigene
für sich hat. So hat jeder seinen Raum, beide sind aber in
einer harmonischen Vorstellung miteinander verbunden.
Unwohlbefinden, welcher Art auch immer
Besorge dir eine Reihe verschiedenfarbiger Stoffe
in klaren Farben: rot, orange, gelb, grün, blau, violett.
Eventuell Bastelfilz etwa in A4-Format. Und nun experimentiere
damit. Setz dich auf das Stoffstück, das dich momentan angezogen
hat. Überprüfe, ob du dich auf verschiedenen Farben
unterschiedlich fühlst.
Zigeuner hatten früher in ihren Wägen
eine Ecke violett ausgemalt. Wann auch immer sich jemand unruhig
oder „unrund“ gefühlt hat, hat er sich für
einige Zeit in diese Ecke zurückgezogen.
Mach aus alltäglichen Vorgängen magische
Handlungen. Stell Dir beim Händewaschen oder unter der Dusche
vor, daß das Wasser nun alles wegspült, was dich bisher
belastet und gestört hat. (Geht auch am Klo!)
Nimm dir ein Glas Wasser und stelle es auf die
linke Handfläche. Die rechte Hand lege darüber. Und
nun stell dir vor, daß aus deiner rechten Hand genau die
Kraft ins Wasser hineinfließt, die du dir wünschst:
Ruhe, Selbstsicherheit, Leichtigkeit, Ausdauer.... Dann trink
das Wasser. (Das kann man auch für jemanden anderen machen,
Mütter für Kinder, Lehrer für Kollegen etc...)
Leg beide Hände auf deinen Unterbauch und
stell dir vor, darin befinde sich eine wunderbar leuchtende Sonne.
Spür ihre Wärme und Kraft, spür, wie ihre Strahlen
dein ganzes Inneres ausfüllen und kräftigen.
Wenn du aufgeregt bist, egal ob vor einer Schularbeit
oder vor einem Rendezvous, kannst du dich mit PIKO-PIKO ganz leicht
wieder beruhigen. Dabei handelt es sich um eine Atemtechnik der
hawaiianischen Schamanen, die so funktioniert: Atme ein und fühl
gleichzeitig in den obersten Punkt deines Kopfes hinein, dann
atme aus und wandere dabei mit deiner Aufmerksamkeit in den Nabel.
Beliebig oft wiederholen, wirkt sofort!
Vermeide grundsätzlich alle unfreundlichen
Gedanken und Äußerungen, dich selbst betreffend. Sag
nie, daß du blöd, unfähig oder häßlich
bist, daß du irgendetwas sicher nicht schaffen wirst, daß
sich etwas nicht ausgehen oder nicht gelingen wird!!! Hörst
du, niiiieeeemals!!! Das ist nämlich die schlimmste und wirksamste
Schwarze Magie überhaupt, mit der man sich selbst mehr schädigt,
als das irgendjemand anderer könnte! Wann auch immer du dich
in Zukunft dabei ertappst, wann auch immer dir auffällt,
daß du gerade etwas formuliert hast, was du eigentlich wirklich
nicht willst, korrigiere sofort! Denk an etwas, was dir an dir
selbst gefällt, an etwas, was dir bisher gut gelungen ist
und an all das, was sich für dich wirklich angenehm anfühlt.
Ein halbwegs gutes Zeugnis erleichtert immerhin den Schulalltag
und entspannt auch die restlichen Familienmitglieder. Kürzlich
habe ich eine neue Untersuchung darüber gelesen, daß
gute Leistungen heutzutage durchaus als cool gelten.
Aber es gilt in jedem Fall: „Es gibt nichts
Gutes, außer man tut es!“ (Erich Kästner)
In diesem Sinn - keep cool! |