HUNA - Was ist denn das?

ALOHA, HUNA & HAWAI'I
Das alte Wissen der Polynesischen Kultur und seine Renaissance

Macht der Gedanken


Vom richtigen Wünschen


Magisches für den Schulalltag


Weiber werden weise
von der Kunst, selbstbewußt und lustvoll in die Jahre zu kommen

   
 

MACHT DER GEDANKEN

An dieser Stelle möchte ich Ihnen in der Folge schamanische Tips zu ganz alltäglichen Themen geben, die Sie unmittelbar und ohne jede aufwendige Vorbereitung anwenden können. Schließlich leben auch die Weisen in fernen Stammeskulturen hauptsächlich im Alltag und schlagen sich mit ähnlichen Unbilligkeiten herum wie wir in Mitteleuropa. Soll heißen, der Schamane muß sich genauso mit Streitigkeiten in Familie oder Nachbarschaft, mit beruflichen Anforderungen, mit der Sicherung von Nahrung und Schlafplatz und dem Wohlergehen seiner Kinder befassen wie unsereiner. Das sieht nur äußerlich da und dort verschieden aus, im Kern haben alle Menschen die gleichen Gefühle und Anliegen.

Was Menschen in schamanischen Kulturen aber viel geläufiger ist als uns Europäern, ist der bewußte Umgang mit der nichtmateriellen Welt, obwohl uns Internet und Computerspiel dem schamanischen Denken schon wieder deutlich näher gebracht haben, wie ich finde. Schließlich geht es auch da um die Übertragung von Information, die sich dann durchaus in der Materie manifestieren kann. Es geht um Erlebnisse im virtuellen Raum, die in uns reale körperliche Reaktionen wie Herzklopfen, erhöhte Adrenalinproduktion, Schweißausbrüche und so weiter bewirken können. Via Computer trainieren wir zunehmend unsere rechte, kreativ-intuitive Gehirnhälfte, durchaus ohne die linke, logisch-analytische zu vernachlässigen. Daß das auch ohne technische Hilfen geht und trotzdem sehr wirksam ist, daß Sie damit Ihr Leben lust- und liebevoll bereichern können, möchte ich Ihnen nach und nach vermitteln.

Wenn mir jemand sagt - und das passiert immer wieder - , er glaube nur an das, was er sehen und angreifen könne, frage ich gerne, ob es denn seiner Meinung nach Liebe gebe. „Schon mal gesehen und angegriffen, ja?“ Ende der Diskussion.

Wahr ist, daß sich auch die Naturwissenschaften heute mit vielen Dingen zwischen Himmel und Erde befassen, die nicht mehr eindeutig zuordenbar sind, die sich nur noch virtuell und in Annäherungen darstellen lassen. Die moderne Teilchenphysik rechnet mit Wahrscheinlichkeiten. Nix ist fix, damit müssen wir uns abfinden. Schamanen wußten das schon vor vielen tausend Jahren, ist das nicht spannend?

Schamanen sind Heiler, nicht von körperlichen und seelischen Problemen, nein, ihre Aufgabe ist es, überall dort Harmonie und Balance wieder herzustellen, wo diese gestört sind, also zwischen Körper und Seele, zwischen Mensch und Mensch, zwischen Menschen und Umwelt oder auch zwischen Menschen und der geistigen Welt. 

In diesem Sinn gebe ich Ihnen den einfachen, aber ganz wunderbarer Ratschlag eines hawaianischen Schamanen, eines Kahuna, weiter, der der Harmonisierung Ihrer inneren Befindlichkeit dient, und der nicht mehr Aufwand als zwei Minuten des ruhigen Nachspürens erfordert:

Setzen Sie sich bequem hin und schließen Sie die Augen. Und dann erzählen Sie sich eine Minute lang, was Sie an sich selbst wirklich mögen, was Ihnen wirklich gefällt. Es kann etwas „Wichtiges“ oder „Unwichtiges“, etwas Äußerliches oder Innerliches, eine Eigenschaft, eine Fertigkeit, eine Begabung oder auch die Form Ihres Ohrläppchens sein, ganz egal. Es geht nicht um den „objektiven“ Wert dessen, was Sie erwähnen, es geht um das Erstellen einer bestimmten Energieform, um die Ausrichtung Ihrer Gedanken auf einen subjektiv eindeutig positiven Fokus. Wichtig ist nur, daß Sie ehrlich von dem überzeugt sind, was Sie da anführen, daß Sie sich selber glauben. Ob jemand anderer Ihre Meinung teilen würde, steht nicht zur Debatte. 

Und keine „Aber....“! Erwähnen Sie immer nur die Facette Ihrer Persönlichkeit oder Ihrer Erfahrungen, den Sie ohne Einschränkung bejahen können. Damit fordere ich Sie keineswegs auf, sich die Welt schönzulügen, nein, Sie lenken nur Ihre mentale Kraft auf die Aspekte und Themen, die Sie damit nähren und stärken wollen. Gedanken sind machtvolle Energie, und die fließt dorthin, worauf unsere Aufmerksamkeit gerichtet ist. Also empfiehlt es sich, sie auf das zu lenken, was wir mögen und schätzen, und nicht auf das, was uns mißfällt und stört. (Sogar in der physikalischen Forschung hat man festgestellt, daß Gedanken und Erwartungen eines Beobachters den Ausgang eines Experiments beeinflussen und verändern.) 

Werden Sie sich der Macht Ihres geistigen Potentials bewußt und setzen Sie es liebe- und respektvoll ein. Auch sich selbst gegenüber! 

Das nächste Mal möchte ich Ihnen vom „richtigen Wünschen“ erzählen, und worauf man achten muß, soll ein Wunsch in Erfüllung gehen.

Bis dahin, ALOHA NUI, viel Liebe Ihnen allen!