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ALOHA,
HUNA & HAWAI'I
Das alte Wissen der Polynesischen Kultur und seine Renaissance
im heutigen HAWAI'I
Was wir heute ueblicherweise unter HAWAI´I verstehen,
ist eine Inselgruppe ziemlich genau in der Mitte des Pazifik,
zwischen Kalifornien und Japan, bestehend aus acht Inseln: KAUA´I
- die für alle Fremden unzugaengliche Insel NI´IHAU
- O´AHU mit der Hauptstadt Honolulu - MOLOKA´I mit
der alten Leprastation „Kalaupapa" - LANA´I -
MAUI - KAHO´OLAWE (eine kleine Insel, die von den Amerikanern
als militaerisches Testgelaende benützt worden war und erst
vor ein paar Jahren, völlig zerstoert und verseucht, zurückgegeben
wurde - besonders schlimm für die Hawaiianer, da diese Insel
ihre spirituelle „Universitaet" war, was mehr als 500
archaeologische Fundstaetten bezeugen) - und die groesste und
erdgeschichtlich juengste Insel HAWAI´I.
Polynesische Wurzeln
Man nimmt an, dass sich die Polynesische Kultur von Westen nach
Osten ausgebreitet hat und zuletzt, etwa um 500 n.Chr., HAWAI´I
erreicht hat.
Heutige Forscher nennen die Polynesier die besten Seefahrer der
Geschichte, weil sie imstande waren, mit simplen Auslegerbooten
über tausende Kilometer entfernte, unbesiedelte Inseln anzusteuern.
Sie konnten ihr Bewusstsein vom Koerper loesen, sich ein genaues
Bild von Richtung und Distanz machen, den richtigen Zeitpunkt,
die geeignete Stroemung und die beste Witterung herausfinden,
um dann mit ihren Gefaehrten das gefundene Land praezise anzusteuern.
Dabei durften sie sich nicht irren, das wäre angesichts ihrer
geringen Vorraete auf den Booten toedlich gewesen.
Bis 1778 (wo der englische Seefahrer James Cook den Archipel für
die westliche Welt entdeckte) herrschte auf jeder Insel ein eigener
Haeuptling, und es gab durchaus kriegerische Auseinandersetzungen
zwischen diesen Herrschern. Erst um 1800 regierte der erste gesamthawaiianische
Koenig, Kamehameha I., der heute noch sehr verehrt wird und eine
Art Identitaetssymbol ist.
Eine Besonderheit der alten Kultur auf den Inseln war, dass es
so gut wie keine Strafen gab. Das heißt, bei einem persoenlichen
Streit oder Eigentumsdelikt, bei Eifersucht oder einem anderen
Dilemma wurden spezielle Konfliktloesungstechniken eingesetzt,
um wieder zu einem Zustand von Frieden, Balance und Liebe zurueck
zu finden.
Verletzte jemand aber ein Tabu, machte er sich eines Vergehens
gegenueber einer hoeheren Ordnung schuldig und war des Todes.
Jeder Andere durfte oder musste ihn umbringen. Es gab nur einen
einzigen Ausweg: Wenn es der Tabubrecher schaffte, lebend den
PU´UHONUA O HONAUNAU (ein Tempelbezirk, der als Ort der
Zuflucht galt) zu erreichen, war sein Vergehen getilgt, und er
wieder frei. Diese Tempel-Anlage ist vor einigen Jahren nach Bildern
der Maler, die mit James Cook gekommen waren, rekonstruiert worden
und sieht heute wieder so aus wie vor mehr als 200 Jahren.
Kahunas, Missionare, Plantagenbesitzer
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts war das religioese Gefuege schon
weitgehend destabilisiert. Einige KAHUNAS, hawaiianische Schamanen,
hatten begonnen, ihre besonderen Faehigkeiten in den Dienst der
Haeuptlinge und deren Machtgelueste zu stellen. Das System von
Tabus, das ueber Jahrhunderte das Zusammenleben der Menschen wie
auch ihren Umgang mit den natuerlichen Ressourcen geregelt hatte,
war von manchen pervertiert worden.
Die christlichen Missionare, die ab 1820 die Inseln aufsuchten,
trafen also auf ein spirituelles Vakuum, was ihnen die Arbeit
sicher sehr erleichtert hat. Die letzten KAHUNAS, welche die alte
Tradition noch unverfaelscht hochhielten, lebten versteckt in
den Waeldern. So gut versteckt (weil von den Missionaren mit dem
Tod bedroht - viele waren ja auch wirklich umgebracht worden),
dass Ethnologen bis in die 1930-er Jahre annahmen, die alte Kultur
und das Wissen der KAHUNAS seien ganz verloren gegangen.
Die politische Geschichte nach 1800 ist schnell erzaehlt: Das
hawaiianische Koenigreich bestand bis 1893, bis amerikanische
Plantagenbesitzer und Kaufleute in einem Putsch Koenigin Lili´uokalani
stuerzten und einsperrten. HAWAI´I wurde Republik und 1898
von den USA annektiert. Am 7. Dezember 1941, mit dem Angriff der
Japaner auf Pearl Harbour nahe Honolulu, begann für die Amerikaner
der 2. Weltkrieg. Seit 1959 ist HAWAI´I der 50. Bundesstaat
der USA.
Inzwischen geht der HAWAI´I-Tourismus zurueck und auch die
Landwirtschaft, vor allem der Anbau von Zuckerrohr und Ananas,
ist rueckläufig. Das alles bestaerkt die Hawaiianer darin,
sich wieder auf ihren eigenen Weg zu besinnen. Die Bevoelkerung
der Inseln, heute eine Mischung von wenigen Polynesiern (15%),
Japanern, Chinesen, Philippinos und Weißen, lernt wieder
die alte Sprache, und auch HUNA, das Alte Wissen der Schamanen,
genießt wieder einen hohen Stellenwert. HUNA heißt
woertlich uebersetzt „Geheimnis", „esoterisches
Wissen" - in dem Wort ist aber noch viel mehr enthalten:
HU und NA bedeuten etwas Aehnliches wie Yang und Yin.
Kriegerschamanen…
KAHUNAS sind Abenteurerschamanen und vertreten damit ein Weltbild,
das sich deutlich von dem der meisten anderen schamanischen Kulturen
unterscheidet.
Fast alle Stammeskulturen außer den Polynesiern gehoeren
kriegerschamanischen Traditionen an. Das heißt, sie beschaeftigen
sich mit guten und boesen Maechten, mit feindlichen und befreundeten
Wesenheiten, verbuenden sich mit wohlgesinnten Kraeften und achten
darauf, den anderen gegenüber zuverlaessig geschuetzt zu
sein. Probleme jeder Art entstehen also aus der Sicht der Kriegerschamanen
durch das Einwirken von uebel gesinnten Geistwesen, als Resultat
eines Fluches, als Rache für ungenuegende Beachtung und zu
geringe Opferleistungen Schutzgeistern gegenüber. Sie sind
Ausdruck dafür, dass ein Seelenteil gestohlen worden ist,
dass sich die Gottheit abgewandt hast, dass man „von allen
guten Geistern verlassen" worden ist. Folglich geht es darum,
sich immer wieder der Gunst von Geist-wesen zu versichern, den
Kontakt mit ihnen zu pflegen, sie sich durch großzuegige
Opfergaben zu verpflichten, beziehungsweise im Verbund mit ihnen
Unheil abzuwehren. Auf allen Ebenen, auch auf den geistigen, herrschen
strenge Hierarchien. Was einen starken Kriegerschamanen und Magier
auszeichnet, ist, dass er einige Stufen hoeher steht als seine
Stammesgenossen und sich bereits einige Wesenheiten untertan gemacht
hat.
… und Abenteurerschamanen
Für Abenteurerschamanen wie die Kahunas stellt jede beliebige
Situation des Lebens, die ungewoehnliche ebenso wie die alltaegliche,
ein Abenteuer dar, das es so liebe- und respektvoll, so kreativ
und lustvoll wie nur moeglich zu bestehen gilt. Und dann folgt
eben das nächste. Man erklimmt dadurch weder Stufen auf einem
Einweihungsweg, noch kommt man der Erleuchtung naeher. Es gibt
ueberhaupt keine institutionalisierten Hierarchien, es gibt nur
Meister und Schueler. „Einen Experten erkennt man an seinen
Resultaten", meinen KAHUNAS, „Wissen allein ist nicht
genug." Wenn einer imstande ist, seine Vorstellungen zum
Wohle aller in der materiellen Welt zu manifestieren, ist er ein
Meister. Wenn nicht, dann nicht.
Aus ihrer Sicht gibt es keine durch und durch boesen Kräfte
und Geister - „boese" ist (ebenso wie „krank"
oder „gesund") keine Eigenschaft und kein Zustand,
sondern ein Verhalten. Energie gilt grundsaetzlich und in jeder
Gestalt als neutral. Schmerzen, Verletzungen und Konflikte entstehen
aus dem unharmonischen Verhaeltnis der betroffenen Person mit
einer bestimmten Energie - also dadurch, dass etwas zu einem bestimmten
Menschen nicht passt, zu viel oder zu wenig fuer ihn ist. Damit
ist gemeint, dass etwa die rotgluehende Lava denjenigen verbrennt,
der nicht imstande ist, sich energetisch auf diese Feuerenergie
einzustimmen - derjenige aber, der sich mit PELE, der Goettin
der Vulkane, ins Einvernehmen gesetzt hat, kann ganz unbehelligt
auch barfuß darüber hinweg schreiten.
KAHUNAS betrachten jede Art von Problem, sei es seelischer oder
koerperlicher, privater oder beruflicher Natur, als eine Stoerung
der Harmonie, und sie verfuegen über eine Fuelle von Methoden,
die Balance wieder herzustellen. Für sie sind alle Denkmodelle
grundsaetzlich von Menschen entwickelt und daher willkuerlich
und austauschbar. Sie dienen nur dazu, die Welt zu erklaeren und
mit sich und anderen darin zurecht zu kommen. Keines ist das einzig
Wahre und Richtige, jeder Mensch kann sich für seine persoenliche
Wahrheit, für das Weltbild entscheiden, das für ihn
selbst „funktioniert".
Wollen KAHUNAS mit Menschen oder Naturkraeften zusammenarbeiten,
bemuehen sie sich, eine angemessene Motivation anzubieten, die
den anderen dazu bewegen kann, sein Verhalten in der gewuenschten
Weise zu veraendern. So haben sie z. B. oft dem Wesen „Wirbelsturm"
plausibel gemacht, dass es auch in seinem eigenen Interesse sein
koennte, um die Inseln einen Bogen zu machen, und ihm Blumen,
Gesaenge und die Dankbarkeit der verschonten Inselbewohner als
Gegenleistung angeboten. Offensichtlich war das Angebot attraktiv
- die Naturereignisse sind vielfach bezeugt. KAHUNAS halten die
Liebe für die staerkste Kraft im Universum und wissen, dass
sich im Grunde jedes Wesen vor allem nach Liebe sehnt.
Die sieben HUNA-Prinzipien
- die Basis der hawaiianischen Philosophie
IKE - Die Welt ist, wofür du sie
haeltst
Es gibt aus Sicht der KAHUNAS keine objektive, für alle gueltige
Wahrheit. Wirklichkeit koennen wir nur als etwas Subjektives,
Persoenliches, gemaeß unserer Denkmuster Gefiltertes wahrnehmen.
Keiner verwaltet die einzige Wahrheit oder weiß, was für
alle Anderen gut ist. Jedem Menschen steht es zu, die Welt auf
seine Weise zu betrachten und sich dadurch seine persoenlichen
Befindlichkeiten und Erfahrungen zu kreieren, aber auch sein Denkmodell
zu veraendern, wenn es sich nicht mehr bewährt.
KALA - Es gibt keine Grenzen
Damit ist gemeint, dass der Kosmos unendlich ist, und dass in
ihm alles mit allem verbunden ist. Es steht uns daher frei, starre
Strukturen aufzuloesen und Grenzen dort einzufuehren, wo sie fuer
uns foerderlich sind. Moeglich ist, was wir für moeglich
halten. Durch einschraenkende Vorstellungen beschneiden wir unser
eigenes Potenzial und reduzieren das Angebot von außen.
Jeder Gedanke der Liebe oder des Hasses betrifft immer das ganze
Universum, bewirkt aber am allermeisten bei uns selbst.
MAKIA - Energie folgt der Aufmerksamkeit
KAHUNAS gehen davon aus, dass unsere Gedanken machtvolle Energie
darstellen und dass diese dorthin fließt, wo der Fokus unserer
Aufmerksamkeit ruht. Das heißt, wir naehren mit unserer
eigenen mentalen Kraft das, womit wir uns positiv oder negativ
beschaeftigen. Je mehr wir uns also über unangenehme Begegnungen
beschweren oder vor einer erschreckenden Perspektive aengstigen,
umso mehr tragen wir dazu bei, dass sich so etwas manifestiert.
Kritik verstaerkt den kritisierten Zustand, und was wir am meisten
fuerchten, ziehen wir magnetisch an.
MANAWA - Jetzt ist der Augenblick der
Macht
Der gegenwärtige Moment ist der einzige, in dem wir wirksam
werden koennen. Nicht die Vergangenheit praegt uns im Hier und
Jetzt, sondern unsere heutige Beurteilung dessen, was wir in der
Erinnerung gespeichert haben. Das Gleiche gilt für die Zukunft.
Auch sie ist im Hier und Jetzt nicht anwesend, sondern Fiktion.
Doch die Vorstellung, die wir uns von ihr machen, bewirkt bereits
in der Gegenwart, dass wir uns gut und sicher oder schwach und
bedroht fuehlen.
ALOHA - Lieben heißt, glücklich
sein mit …
Hawaiianer sind der Meinung, dass Liebe nur jenen Teil der Gefuehle
zwischen Menschen oder anderen Wesen ausmacht, welcher bei allen
Beteiligten Freude bewirkt. Alles andere ist etwas Anderes: Verlassenheitsangst,
Abhängigkeit, Mangel an Selbstwertgefühl, Eifersucht,
Kontrollbeduerfnis etc. Liebe ist immer da, aber manchmal durch
Kritik und Urteil verdeckt. Und sie nimmt im selben Maß
zu, in dem das Urteilen abnimmt. Alles im Universum ist lebendig
und bewusst (für den Schamanen gibt es keine tote Materie)
und verdient Respekt. Auch wir selbst. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit
bewusst auf das lenken, was wir an uns oder anderen Wesen schaetzen,
verstaerken wir mit unserer eigenen mentalen Energie das, was
wir moegen. Die Liebe waechst.
MANA - Alle Macht kommt von innen
Jeder Mensch hat alle Energie, die er braucht - es koennte aber
sein, dass er im Moment nicht an sein ganzes Potenzial herankommt.
Jeder ist selbst die hoechste Autoritaet fuer alles, was ihn betrifft
und traegt für sich die alleinige Verantwortung. Und da auch
alles Andere im Kosmos „maechtig" ist, kann man auch
mit jeder Kraft respektvoll zusammenarbeiten. Das gilt nicht nur
für alle Lebewesen, sondern auch für die geistige Welt
und alles Uebrige im Universum. Auch für technische Geräte
z. B.!
PONO - Wirksamkeit ist das Maß
der Wahrheit
Jeder muss seine persoenliche „Wahrheit", eben das
Denkmodell finden, mit dem er sich wohl und geliebt fuehlt, gesund
bleibt, seine Ziele erreicht und sein Leben sinnvoll gestaltet.
Ob irgend jemand im Außen deine Ansichten versteht und teilt,
ist also nicht das entscheidende Kriterium. Niemand verwaltet
die einzige und ganze Wahrheit, es gibt für jede Aufgabenstellung
eine unendliche Fuelle von Loesungen. Wenn ein Ziel wichtig genug
ist, lohnt es sich, es im Auge zu behalten und neue Wege und Methoden
der Umsetzung zu suchen.
Zum Schluss noch zwei HUNA-Techniken, mit denen
du dein Selbstwertgefuehl heben und dich von inneren Blockaden
befreien kannst:
1. Die Macht der Liebe
• Schließe die Augen und erzaehle dir selbst eine
Minute lang, was du alles an dir schaetzt. Ganz egal, ob es sich
um große oder kleine Staerken, innere oder aeußere
Facetten deiner Persoenlichkeit handelt, um deine wohlgeformten
Finger oder dein Sprachentalent, um die neue schicke Brille oder
deine Zuverlaessigkeit… Wichtig ist, dass du nur das erwaehnst,
was du ehrlich anerkennen kannst. Kein „Aber…"
und keine Einschraenkungen!
• Dann lobe eine weitere Minute lang deine
Lebensumstande, alles, was gut in deinem Leben ist. Schließlich
ist es keineswegs selbstverstaendlich, ein Dach über dem
Kopf, ein bequemes Bett, genug zu essen, attraktive Sachen zum
Anziehen, gute Freunde und eine liebevolle Familie zu haben.
• Und zum Schluss verwendest du eine dritte
Minute, um deinen Koerper zu segnen. Anerkenne alle Organe und
Koerperteile, die seit Jahren so verlaesslich arbeiten: dein Herz,
welches dein Blut durch alle Gefaeße pumpt, die Lunge, die
dich mit Sauerstoff versorgt, den Verdauungstrakt, der deine Nahrung
aufbereitet, deine Beine, die dich durchs Leben tragen und unabhaengig
machen, deine Haende, die so vielseitig und geschickt sind, die
Augen, die dich mit vielen wunderbaren Bildern versorgen…
Was auch immer…
Und - wie fuehlt sich das an? Wie geht es dir
nach diesen drei Minuten? Ist das nicht Balsam für die Seele?!
2. Schuld- und andere unliebsame Gefuehle
loswerden
Mach dir eine sinnliche Vorstellung von dem, was sich in deinem
Inneren so unangenehm und quaelend anfuehlt. Vielleicht fuehlst
du dich von einer schweren Last bedrueckt oder fest eingeschnuert
und gefesselt. Wenn du dich belastet fuehlst - wie sieht diese
Last aus? Sind das vielleicht Steine? Wenn ja, was für welche
und wie viele?… Oder wenn du dich gebunden fuehlst - wodurch?
Durch Seile, Riemen oder die Tentakel eines Riesenkraken? Oder
durch etwas Anderes?…
Und nun stell dir einen großen schwarzen Sack vor, von beliebiger
Groeße und Art, und stecke all das, was du als Symbol für
deine unerfreuliche Befindlichkeit gefunden hast, in den Sack
hinein. Binde den Sack danach ganz fest zu, so fest, dass er nie
wieder aufgehen kann. Und dann ueberlege dir eine Moeglichkeit,
diesen Sack für immer loszuwerden: Du kannst ihn in deiner
Vorstellung verbrennen, im Meer versenken oder von einem UFO im
Dienste der intergalaktischen Muellabfuhr abholen lassen. Ganz
egal. Wichtig ist nur, dass du sicher bist: „Von dort kann
der Sack nicht mehr zurueckkommen."
Das ist alles. Du wirst dich unmittelbar erleichtert fuehlen.
Und für eventuell Uebersehenes oder neu Aufgetauchtes gibt
es ja noch eine beliebig große Anzahl an weiteren Saecken.
Alles klar?
Du siehst, die Methoden der KAHUNAS sind einfach
und spielerisch. Sie vertreten naemlich die Meinung, nichts werde
davon besser oder wirkungsvoller, dass es muehsam, schwierig oder
langwierig ist. Am besten, du probierst das gleich aus. Denn:
„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es." (Erich
Kaestner)
ALOHA NUI, viel Liebe Euch allen! |