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Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht,
was ein "ganzer Mann" im 21. Jahrhundert eigentlich
sein kann? Welche Qualitäten ihn definieren sollen?
In den letzten Jahrzehnten wurden viele Stimmen - nicht nur
aus dem feministischen Lager - laut, die den Mann an den Pranger
stellten. Als egoistisch, selbst"herr"lich, gefühlskalt
und rücksichtslos wurde das männliche Geschlecht dargestellt.
Manche Vertreter dieses Teils der Menschheit wollten nicht mehr
als Machos oder Workaholics gesehen werden und versuchten sich
daraufhin in einer Art "entschärfter" Männlichkeit,
sie verleugneten sich selbst und wurden zu Metrosexuellen. Ihre
wahren Qualitäten als Gegenpol zur Weiblichkeit blieben
dadurch auf der Strecke, sie konnten nicht entfaltet und gelebt
werden und fehlen nun auch im gesellschaftlichen Kontext.
Dadurch sind wir nun in einem Dilemma: Wo ist der disziplinierte
Mut des KRIEGERs, der Stolz und das Verantwortungsbewusstsein
des KÖNIGs, die Einfühlsamkeit und Süße
des LIEBHABERs, und die Bereitschaft des WEISEN, über die
Grenzen des Alltäglichen hinauszuschauen?
Frauen und Kinder, aber auch unsere gleichgeschlechtlichen
Freunde und Mitarbeiter warten auf die Erweckung der "Vier
Mächtigen", die in jedem Mann wohnen.
Diese beiden Tage bieten die Möglichkeit, eine neue Türe
in die Welt des "Mann-Seins" zu öffnen, mit den
eigenen männlichen Ahnen in Kontakt zu treten und zu erkennen,
wie wichtig es ist, mit sich selbst im Einvernehmen und so auch
Vorbild für weitere Generationen zu sein. Denn unsere Frauen
brauchen liebevolle und starke Partner, unsere Kinder zuverlässige
Väter und unsere Enkel weise Großväter.
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